Zeitungsartikel 23.06.2017, NRZ & WAZ

WAZ - Oberhausen am 23.06.2017
WAZ - Oberhausen am 23.06.2017

Vor etwa eineinhalb Wochen hatte ich ganz besonderen Besuch. In einem meiner Posts in den sozialen Netzwerken, habe ich schon angekündigt, dass auch ich mal vor der Kamera stand. Eine supernette Redakteurin der WAZ besuchte mich zum Interview auf dem Sterkrader Reiterhof De Witt. Mit dabei Gerd Wallhorn, der das Foto von mir und dem Schulpony "Jule" aufgenommen hat.

NRZ Oberhausen am 23.06.2017
NRZ Oberhausen am 23.06.2017

Lena Reichmann hat einen wirklich tollen Artikel über mich und meine Arbeit als Pferdefotografin verfasst und mir superviele Fragen gestellt. Wann genau der Artikel veröffentlicht werden würde, wusste ich nicht und erst Recht hätte ich nicht damit gerechnet, dass er soo groß wird!

 

Ich sitze hier mit einem lächeln im Gesicht, voller Freude über den tollen Artikel, den unheimlich viele Menschen gelesen haben. Nachbarn, Familie, Freunde und natürlich auch ein Großer Teil der Oberhausener Bürger. Vor allem Pferde sieht man für gewöhnlich nicht jeden Tag in der Zeitung.

 

Berichtet wurde unter anderem auch über meine Sandgrubenshootings. Das Aufmacherbild, die PRE Stute "Destina" habe ich erst ein paar Tage zuvor im Rahmen eines Sandgrubenshootings fotografiert. Sie zeigt spanisches Temperament in einer Traumhaften Location.

 

Hier in der Umgebung gibt es zwei lokale Zeitungen die weit verbreitet sind. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (kurz WAZ) und die Neue Ruhr Zeitung (kurz NRZ). In beiden Zeitungen wird der Lokalteil gleich gehalten und so war ich nicht nur riesengroß in einer Zeitung, sondern gleich in zwei Zeitungen. Wow!

 

Auch von der Zeitung bei einem Shooting begleitet zu werden, war wieder eine neue Erfahrung für mich. Ich bin begeistert, dass es so reibungslos funktioniert hat, und bei meinen tollen Helfern möchte ich mich an dieser Stelle bedanken.

Auch bei Nadine Otto, vom Sterkrader Reiterhof. Sie war so lieb und hat mir Pony und Location für den Besuch der Zeitung geliehen, bzw. organisiert.

 

> Habt ihr den Artikel gelesen? Schreibt mir eure Gedanken dazu doch gerne in die Kommentare! Auch Fragen beantworte ich natürlich gerne.

Ihr habt den Artikel verpasst? Hier könnt ihr ihn noch einmal lesen


aus der  Neue Ruhr Zeitung,                                                                                                                                                                      23.06.2017,Lokalteil Oberhausen

So toll fotografiert die Oberhausenerin Angelina Peekel Pferde - hier in einer Sandgrube in Kirchhellen ____________________________________________________________ FOTO: ANGELINA PEEKEL
So toll fotografiert die Oberhausenerin Angelina Peekel Pferde - hier in einer Sandgrube in Kirchhellen ____________________________________________________________ FOTO: ANGELINA PEEKEL

Fotoshooting mit tierischen Models

 

Raus aus dem Studio und rein in die Natur: Angelina Peekel fotografiert Pferde. Ihr Spezialgebiet sind spektakuläre Bilder mit Wüstenflair in der Sandgrube.

von Lena Reichman

 

"Jule" ist kein normales Model und sie verhält sich auch nicht so. Still- stehen und für die Kamera posie- ren - will sie nicht. Das saftige Gras auf der Wiese ist für sie viel interessanter. Außerdem würde sie gerade lieber bei ihren Freunden auf der nachbarwiese stehen. Ihrem Unmut verleiht sie mit lautem Wiehern immer wieder Ausdruck.

Die Oberhausener Fotografin Angelina Peekel hat zunächst ihre Mühe damit die Aufmerksamkeit der sensiblen Stute auf sich und ihre

Kamera zu lenken. Doch genau das ist es, was sie an ihrem Beruf so liebt: "Jedes Pferd ist anders. Ich muss mich immer wieder fragen, wie ich den Charakter am besten zum Vorschein bringe", sagt die 19-Jährige. Sie hat sich auf Pferdefotografie spezialisiert und ist mit ihrer Kamera vor allem auf Reiterhöfen anzutreffen. Die Arbeit in einem klassischem Fotostudio kommt für sie nicht in Frage: "Pferde inspirieren mich einfach mehr", sagt sie. Dabei ist die Oberhausenerin erst recht spät mit Pferden in Kontakt gekommen.

"Ich habe so mit zwölf oder dreizehn angefangen zu reiten,

das ist vergleichsweise spät. Zwischendurch war ich Betreuer für Reiterferien" erzählt sie .

Seit einem Jahr besitzt sie mit Friesenwallach "Friso" ein eigenes Pferd und genießt vor allem gemütliche Ausritte: "Wir sind hauptsächlich im Wald unterwegs.  Im Winter auch mal im Dunkeln mit LED Beleuchtung. Da gucken schon einige komisch", sagt sie.

In ihrem Beruf ist sie stärker vom Wetter abhängig, denn sie arbeitet im Freien und ohne Fotostudio. "Bei gutem Wetter habe ich fast jeden Tag Termine. Wenn es regnet,

"Es hat nichts mit Pferden oder Fotografie zu tun".

Aber die Konkurrenz im Bereich Pferdefotografie ist groß: "Viele Hobbyfotografen versuchen, hier Fuß zu fassen ", weis Peekel. Sie ist daher sehr aktiv in sozialen Medien: "Ich lade viele Bilder bei Instagram oder Facebook hoch. Darüber finden die meisten Kunden den weg auf meine Homepage."

 

 

"Jedes Pferd ist anders. Ich muss mich immer fragen, wie ich den


sitze ich dann Zuhause und bearbeite die Bilder" , erklärt Peekel.

Ihre Pferdeerfahrung hilft ihr dabei, stets das perfekte Foto zu schießen. Auch Schulpferd Jule entspannt sich schnell und scheint ihren Moment im Blitzlicht sogar ein wenig zu genießen.

 

Hobby zum Beruf gemacht

Das Fotografieren hat Peekel sich selbst beigebracht und schnell gemerkt, dass ihr tierische Motive liegen. Die Entscheidung, ihr Hobby zum Beruf zu machen, kam schon früh: "Letztes Jahr habe ich mich dann neben dem Abitur selbstständig gemacht", sagt die Königshardterin.

Hauptberuflich möchte sie jedoch in eine andere Richtung. Aktuell bewirbt sie sich für eine Ausbildung oder ein Studium. In welchen Bereich es sie zieht, möchte sie allerdings nicht verraten. Nur so viel:

Charakter am besten zum Vorschein bringe."

Angelina Peekel, Pferdefotografin aus Königshardt

 

 

Außerdem hat sie sich auf besonders spektakuläre Fotoshootings spezialisiert. Die Sandgruben in Kirchhellen sind die perfekte Kulisse für Peekels Lieblingspferde: Rassige, spanische Schönheiten mit Märchenhaft langer Mähne. Wenn der Sand aufwirbelt und die Mähne im Wind weht, entstehen so ganz besondere Fotos.

Grundsätzlich kann  jeder ein Fotoshooting für sein Pferd buchen, doch Peekel warnt: "Das Pferd muss passen." Wenn ein Pferd in fremder Umgebung nervös wird und unkontrolliert davon rennt, ist die Unfallgefahr zu groß.


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